Mit Personas im Design Thinking Prozess KundInnen besser verstehen

In einer Welt, die von ständigem Wandel und technologischem Fortschritt geprägt ist, wird es für Unternehmen immer schwieriger, ihre Zielgruppen genau zu verstehen. Der Design-Thinking-Prozess bietet eine wertvolle Methodik, um tiefere Einblicke in die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme von KundInnen zu gewinnen – und dabei spielt die Persona eine zentrale Rolle.

Zielgerichtete Konzepte anhand der Personas entwickeln (Kundenzentrierung)

Im Design Thinking geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Wünschen der NutzerInnen gerecht werden. Indem Marketing-, Produktentwicklungs- und Design-Teams ihre Personas immer im Blick behalten, können sie zielgerichtete Konzepte entwickeln, die den spezifischen Anforderungen dieser NutzerInnen gerecht werden. Durch die Kundenzentrierung stellt der Design-Thinking-Prozess sicher, dass alle Lösungen tatsächlich den größtmöglichen Nutzen für die Persona bringen – und nicht nur für das Unternehmen oder das Produkt.
Die Anwendung von Personas in der Produkt- und Serviceentwicklung steht im direkten Zusammenhang mit dem Innovationsmanagement. Innovationen entstehen nicht nur durch technische Neuerungen, sondern auch durch das Verständnis für die tatsächlichen Bedürfnisse der KundInnen. Personas helfen, diese Bedürfnisse klar zu definieren, sodass Unternehmen ihre Innovationsprozesse gezielt ausrichten können. Ein gut durchdachtes Innovationsmanagement sorgt dafür, dass die mit Design Thinking erarbeiteten Lösungen erfolgreich in den Markt eingeführt werden und nachhaltigen Mehrwert schaffen.

Vorteile der Personas im Design-Thinking-Prozess

Empathie und Verständnis

Personas helfen dabei, sich in die Perspektive der NutzerInnen zu versetzen und ihre Bedürfnisse und Motivationen zu verstehen.

Fokussierung

Sie geben dem Team einen klaren Fokus und eine konkrete Zielrichtung, was bei der Ideenfindung und Entscheidungsfindung hilft.

Konsistenz

Durch die Verwendung von Personas bleibt das gesamte Team während des gesamten Design-Thinking-Prozesses auf einer konsistenten Linie und berücksichtigt immer die gleichen Bedürfnisse.

Bessere Kommunikation

Personas ermöglichen eine klare und verständliche Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern, da sie die abstrakten Daten in greifbare, verständliche Profile umwandeln.

Unterschiedliche Personas für unterschiedliche Ziele

Nicht jede Persona ist für jedes Ziel im Design-Thinking-Prozess geeignet. Es gibt oft mehrere Personas, die jeweils unterschiedliche Aspekte des Markts oder der Zielgruppe widerspiegeln. Für jedes spezifische Ziel (zum Beispiel die Verbesserung der Benutzererfahrung auf einer Website oder die Entwicklung eines neuen Produkts) sollten die relevanten Personas erstellt werden. Es ist wichtig, flexibel zu bleiben und verschiedene Personas für unterschiedliche Phasen des Prozesses zu berücksichtigen.

Fazit: Personas im Design-Thinking-Prozess

Personas sind ein essenzielles Werkzeug im Design Thinking, da sie den kreativen Prozess auf die realen Bedürfnisse der NutzerInnen ausrichten. Sie helfen dabei, die Zielgruppe besser zu verstehen und dadurch gezielt Lösungen zu entwickeln, die einen wirklichen Mehrwert bieten. Durch die präzise Definition und Anwendung von Personas können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen tatsächlich die Probleme ihrer NutzerInnen lösen und ihre Erwartungen erfüllen – und so langfristig Erfolg im Markt haben. Zudem leisten Personas einen wertvollen Beitrag im Innovationsmanagement, da sie den Innovationsprozess kundenzentriert ausrichten und eine fundierte Grundlage für die Entwicklung neuer Ideen schaffen.

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Christian Vogl, Projekte

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